Aus nächster Distanz

10. WocheThrillerFSK1293 Min.

Der neue Film von Eran Riklis ("Die syrische Braut") ist sowohl ein fesselnder Agenten-Thriller, als auch ein psychologisches Drama.

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Regie Eran Riklis
Besetzung Golshifteh Farahani, Neta Riskin, Yehuda Almagor, Doraid Liddawi, August Wittgenstein
Länge 93 Minuten
Land / Jahr Deutschland, Israel 2017

Über „Aus nächster Distanz“

„Eran Riklis serviert Filmkunst mit Suspense und Hintersinn zu einem Thema, das keine einfachen Lösungen zulässt.” Programmkino.de

„Ein versöhnliches Kammerspiel vor dem Hintergrund des unversöhnlichen Nahostkonflikts und vor allem durch seine beeindruckenden Hauptdarstellerinnen sehenswert.” Filmstarts.de

Ein Spionage- und Actiondrama als Kammerspiel: Eran Riklis, Veteran des israelischen Films, lässt inmitten des großen Spiels der Weltmächte in einer kleinen Hamburger Wohnung die Opfer dieser Umstände von Terror und Macht aufeinandertreffen. Aus nächster Distanz: Mona (Golshifteh Farahani), libanesische Zuträgerin des israelischen Geheimdienstes, muss von Naomi (Neta Riskin), israelische Agentin, beschützt werden, zwei Wochen lang. Gegen die libanesische Rache; gegen die Spielchen der Deutschen und der Amerikaner, die vor allem im IS den großen Feind sehen. Und gegen das Undurchschaubare im Mossad selbst. Aus nächster Distanz ist ein Genrefilm. Er spielt mit den Regeln, variiert sie, spielt mit Erwartung und Überraschung, und er behält vor allem stets seine Spannung. Naomi war schon raus, zwei Jahre lang, wird reaktiviert, ein kleiner Job, sie braucht nicht mal eine Waffe. Mona sitzt in Hamburg, das Gesicht verbunden, eine kosmetische OP soll zumindest äußerlich einen anderen Menschen aus ihr machen. Doch das Telefon klingelt, obwohl niemand die Nummer kennt. Am Balkon gegenüber steht einer in einer roten Jacke – beobachtet er sie? Der Kioskbetreiber – geht er nur seiner Zeitungsverkäuferarbeit nach? Ein neuer Nachbar; der Hausmeister – auf keinen Fall darf Mona nach draußen! Und immer wieder springt der Film weg. Zum Mossad. Oder ins Hauptquartier der libanesischen Befreiungs-(=Terror)-Armee. Aus dem Fernsehen die Nachrichten: Attentate, erhöhte Terrorgefahr. In einer Bar in Berlin-Charlottenburg knobeln die Deutschen, die Amerikaner, die Israelis irgendwas aus. Ein Kampfkommando aus Beirut hat einen Tipp bekommen. Und irgendwo in einem Kloster ist ein siebenjähriger Junge versteckt, Monas Sohn, den sie zurücklassen musste …

Quelle: Kino-Zeit.de

Website zum Film
www.ausnaechsterdistanz-derfilm.de

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