3 Tage in Quiberon

DramaFSK12100 Min.

Emily Atefs wunderbarer Film über drei Tagen im Leben von Romy Schneider wurde bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2018 mit 7 Lolas ausgezeichnet.

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Regie Emily Atef
Besetzung Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek
Länge 100 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2017
    • 17:45
    • 17:45

Über „3 Tage in Quiberon “


Deutscher Filmpreis 2018

Bester Film, Beste Regie, Beste weibliche Hauptrolle, Beste männliche Nebenrolle, Beste weibliche Nebenrolle, Beste Kamera/Bildgestaltung, Beste Musik

„Ein sehr bewegender Film mit großartigen Bildern.“ ZDF Heute Journal

„Weil Marie Bäumer so großartig ist, hält man das, was man sieht, für wahr.“ Die Welt

„Marie Bäumer spielt die Rolle ihres Lebens. Fast schon beängstigend authentisch verkörpert sie die große Romy Schneider in einer ihrer letzten Lebensphasen“ 3Sat Kulturzeit

Im Jahr 1981 ist Romy Schneider (Marie Bäumer) eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt. Um vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig zur Ruhe zu kommen, gönnt sie sich mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) drei Tage Auszeit in dem bretonischen Kurort Quiberon – das ist zumindest der Plan. Denn mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als Schneider trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse einem Interview mit dem Stern zustimmt. Schon bald treffen der Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und der Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) in Quiberon ein. Zwischen den Vieren entspinnt sich ein nervenaufreibendes Psychoduell, das
sich über die kompletten drei Tage hinzieht und für alle Beteiligten eine echte Belastungsprobe ist. Das Interview wird legendär… In ihrem auf Tatsachen beruhenden, aber doch freien biographischen Film geht es Emily Atef um Widersprüche, die Ambivalenzen in Schneiders Wesen, ihre fast manisch wirkende Art, ihr Wechsel zwischen Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt. Wie Bäumer, die Schneider in Mimik und Gestik auf verblüffende Weise ähnelt, das spielt, die unglaubliche Offenheit von Schneider andeutet, die ihren Leinwandfiguren so eine enorme Emotionalität verlieh, wie sie mal stark und selbstbewusst mal schwach und verletzlich ist, allein das ist toll. Doch auch stilistisch weiß Atefs Film zu überzeugen, in weichem schwarz-weiß gefilmt, den Bildern Lebecks nachgeahmt, der in Quiberon eine der bekanntesten Foto-Serien über die oft fotografierte Schneider einfing.

Quelle: Programmkino.de

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