Frantz

DramaFSK12119 Min.

Ein von Regisseur Francois Ozon mit großem Stilwillen inszeniertes, berührendes Drama um Krieg und Frieden, Verlust und Vergebung, Liebe und Lebenswillen.

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Regie François Ozon
Besetzung Paula Beer, Pierre Niney, Ernst Stötzner, Marie Gruber, Johann von Bülow
Länge 119 Minuten
Land / Jahr Frankreich / Deutschland 2016
09.12.
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Über „Frantz“

„Große europäische Filmkunst von inhaltlicher Stringenz und ästhetischem Stilwillen.” Programmkino.de

„Ein reich bebildeter und superb gefertigter Film.” The Hollywood Reporter

Deutschland, kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Witwe Anna (Paula Beer) trauert am Grab ihres gefallenen Manns Frantz. Da bemerkt sie einen Fremden, der ebenfalls gezielt die Beerdigungsstätte aufsucht und dort Blumen niederlegt. Sie spricht ihn an, es stellt sich heraus, dass es sich um einen Franzosen namens Adrien (Pierre Niney) handelt. Doch der gibt sich bedeckt und spricht lediglich von seiner tiefen Trauer. In der Annahme, dass sie den Mann gefunden hat, der mit ihrem geliebten Frantz die letzten Stunden verbracht hat, nimmt sie ihn mit in das Haus ihrer Schwiegereltern. Die Anwesenheit des Franzosen wird im Dorf allerdings nicht gern gesehen. Deutschland hat den Krieg gegen Frankreich verloren, daher begegnen die Einheimischen Adrien mit Misstrauen und Ablehnung. „Frantz“ ist ein Film über den langen Weg zur Versöhnung zwischen den beiden ehemaligen Kriegsgegnern. Das in Schwarz-Weiß gedrehte pazifistische Melodram ist inspiriert von Ernst Lubitschs Antikriegsfilm „Der Mann, den sein Gewissen trieb“ (1932), in dem ebenfalls ein Kriegsheimkehrer von seinen Albträumen verfolgt wird. François Ozon legt ein fragiles Charakterstück vor, das einmal mehr von der künstlerischen Vielfalt des Machers von „8 Frauen“, „Swimming Pool“ und „Das Schmuckstück“ zeugt. Ein Film der großen Gefühle und kleinen Gesten, dessen intensive Schwarz-Weiß-Bilder die traurige Poesie des Films noch verstärken.

Quelle: Cinema

Website zum Film
www.frantz.x-verleih.de

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