Zwei Tage, eine Nacht

DramaFSK695 Min.

Ebenso realistisches wie bewegendes Drama um eine junge Frau, die um ihren Job kämpft, von den preisgekrönten Dardenne-Brüdern.

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Regie Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
Besetzung Marion Cotillard, Fabrizio Rongione, Pili Groyne
Länge 95 Minuten
Land / Jahr Belgien, Frankreich, Italien 2014
Le cinéma français OmU
Mi. 27.11. um 18:30 Uhr
18.09.
Heute
19.09.
Do
20.09.
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So
30.09.
Mo
01.10.
Di

Über „Zwei Tage, eine Nacht“

„Diese Geschichte fesselt vor allem durch ihre stille Kraft und Einfachheit.„ Kino-zeit.de

„‚Sandra’ oder ‚Bonus’ – knapper und treffender als Jean-Pierre und Luc Dardenne kann man die wirtschaftliche Krise kaum aufs Menschliche herunterbrechen.” Zeit

„Wird Mama wieder krank, wenn sie den Job verliert?” fragen die beiden Kinder den ohnmächtigen Vater. Seine Frau Sandra (Marion Cotillard) litt an Depressionen und hat die Krankheit längst nicht überwunden. Nun droht neues Ungemach: Sandra soll entlassen werden, es sei denn, sie überredet die Belegschaft, auf den versprochenen Bonus von 1.000 Euro zu verzichten. Ein Wochenende gibt ihr der Chef für diese entwürdigende Mission Zeit. Mit Hilfe von Tabletten macht sie sich auf den beschwerlichen Weg, all ihre 16 Kollegen abzuklappern. Denen steht finanziell freilich das Wasser bis zum Hals, den Bonus haben sie längst einkalkuliert, der Verzicht wäre ein Fiasko. „Das kann ich mir nicht leisten”, hört Sandra von den ersten beiden Kollegen, die beste Freundin macht erst gar nicht die Türe auf. Dann ein kleiner Hoffnungsschimmer, ein vierter Mitarbeiter verspricht, für sie abzustimmen. Immer wieder verliert die Heldin die Kraft, für den entmutigenden Kampf um ihre Würde. Ihr Mann unterstützt Sandra so gut er kann. Aber was soll sie den Kollegen sagen, die dringend auf den Bonus angewiesen sind? Souverän, schnörkellos und spannend wie üblich erzählen die Regie-Brüder ihre Geschichte. Mit Marion Cotillard haben sie diesmal eine oscarreife Darstellerin. Makelloses Kino mit humanistischem Mehrwert – ohne moralischen Zeigefinger! Einer der ganz wichtigen Filme in diesem Jahr.

Quelle: Programmkino.de

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