Back for Good

29. WocheFSK1295 Min.

Vom Dschungelcamp zum Elternabend. Ex-Reality-TV-Sternchen Angie muss nach dem Entzug wieder bei ihrer Mutter einziehen und sich plötzlich um ihre pubertierende Schwester kümmern.

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backforgood-derfilm.de

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Regie Mia Spengler
Besetzung Juliane Köhler, Kim Riedle, Leonie Wesselow
Länge 95 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2018

Über „Back for Good“

“Mia Spenglers witzige Medien- und Gesellschaftssatire um eine C-Prominente auf dem absteigenden Ast punktet mit der famosen Hauptdarstellerin Kim Riedle, der feinen Kameraarbeit von Falko Lachmund und der durchweg kompetenten Inszenierung.” Programmkino.de

Nach dem Drogenentzug ist vor dem Dschungel. Das denkt sich zumindest Angie, die nach einem Aufenthalt in der Entzugsklinik ihre Zukunft als Reality-TV-Star völlig neu planen muss. Da ihr aber leider sowohl Manager als auch Wohnung fehlen, muss sie den für sie demütigenden Rückzug in ihr Heimatdorf antreten und wieder bei ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester Kiki wohnen. Und während sie immer noch den Traum hegt, die Karriere als C-Promi voranzutreiben, erkennt sie schmerzhaft, dass sich da, wo sie herkommt, nichts geändert hat. Ihre Mutter ist immer noch kontroll- und herrschsüchtig, worunter vor allem Kiki leidet, die, weil sie Epileptikerin ist, von der Mutter wie ein rohes Ei behandelt wird. Angie beschließt, Kiki beizustehen und ihr dabei zu helfen, einfach auch mal Teenager sein zu dürfen. Denn seitdem sie damals von Zuhause ausgezogen ist, trägt sie eine schmerzhafte Schuld in sich, die sie nun wieder gutmachen möchte. Mia Spenglers Debütspielfilm „Back for Good” gelingt es von der ersten Minute an, die Milieus, zwischen denen der Film wandelt, glaubhaft darzustellen. Dies gilt sowohl für die Welt der C-Promis, die das Glitzerlicht suchen und doch nie den Glamour und die Klasse echter Stars versprühen können, weil ihnen immer auch etwas Verzweifeltes anhaftet, als auch für die Welt, in die Angie zurückkehren muss. Mia Spengler gelingt es, auch aufgrund der fantastischen Darstellerleistung von Kim Riedle als Angie, Leonie Wesselow als Kiki und Juliane Köhler als überfürsorgliche Mutter, diese Welten in ihren harten Kontrasten immer wieder aufeinander prallen zu lassen. Daraus entstehen, dank pfiffiger Dialoge, immer wieder höchst amüsante und unterhaltsame Momente. Doch auch die Tragik der einzelnen Schicksale mitsamt all den vergebenen Chancen und den nichterfüllten Träumen blitzt in den einzelnen Szenen auf.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

Website zum Film:
backforgood-derfilm.de

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