Fellinis Casanova

FSK18154 Min.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Roland Topor. Panoptikum"
29. Juni – 30. September 2018 im Museum Folkwang

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Regie Federico Fellini
Besetzung Donald Sutherland, Tina Aumont, Cicely Brown, Carmen Scarpitta, Diane Kurys, Mary Marquet, Margaret Clementi
Länge 154 Minuten
Land / Jahr Italien 1976
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Über „Fellinis Casanova“

Episoden aus dem Leben Casanovas. In Venedig wird vor der Rialto-Brücke ein riesiger Frauenkopf aus dem Wasser gezogen. Casanovas nächtlicher Akt mit Maddalena wird heimlich beobachtet. Wegen schwarzer Magie verhaftet, entkommt er den Bleikammern Venedigs, erinnert sich an das Atelier der Stickerinnen. In Paris liebt er eine Marquise, flieht mit ihrem Gold und erzählt von der Liebe zur Französin Henriette. Er findet Zuflucht als Bibliothekar. Mit einer mechanischen Puppe tanzt er auf dem Eis den letzten Tanz.

Aus einer ursprünglichen Abneigung gegen den legendären Frauenheld und seine Memoiren entstanden, ist Fellinis Werk teils Selbstporträt des Künstlers, der den Planet Frau betrachtet, teils eine Reise ans Ende der Nacht, da Fellinis Casanova Lüsternheit ohne Leidenschaft, Akrobatik betreibt, ein trauriger Mensch ist. Bezeichnend ist der während der Akte angestellte vergoldete mechanisch kreisende Vogel, ein Metronom der Liebe. Teile des Films, der ein kommerzieller Misserfolg wurde, wurden noch vor der Premiere gestohlen.

Quelle: mediabiz.de

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