Ben Becker

02.03.202120:00 Uhr

Affee

Lichtburg Bühne

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Ben Beckers neue Inszenierung “Affe” stellt die existentiellen Fragen nach der menschlichen Natur. Die Premiere fand im ausverkauften Admiralspalast Berlin mit gleich vier Vorstellungen unter allabendlichen Standing Ovations statt. Bereits im Vorfeld der Premiere wurden Zusatztermine in Berlin bestätigt, ebenso eine Premieren-Tournee.

“AFFE ist eine hochaktuelle Inszenierung” (Arte)

“Ben Becker ist ein Ausnahmeschauspieler. Einer, der die Bühne mit seiner Präsenz füllt, der dicht am Publikum ist und der sich auf der Klaviatur der Gefühle so sicher und überzeugend bewegt, wie kaum ein anderer…. Es gibt Veranstaltungen, die nie enden sollten.” (Kunstleben Berlin)

“Ein fulminanter Monolog, großartiges Schauspiel. Becker in Bestform” (Berliner Kurier)

“Ein Abend der bewegt” (B.Z.)

Nach dem überwältigenden Erfolg von „Ich, Judas“, in dem Ben Becker seit 2015 eine einzigartige Performance in stets ausverkauften Häusern bietet, folgt nun das neue und beachtenswertes Projekt des Ausnahme-Schauspielers.

Mit „Affe“ (Regie & Schauspiel: Ben Becker) stellt sich Ben Becker den existentialistischen und philosophischen Fragen unserer Zeit: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Es geht um die großen Themen unserer Zeit; Mensch und Tier, Zivilisation und Natur, Freiheit und Zerstörung. Ben Becker führt uns zurück zu den Gedanken von Engels und Kafka und wagt den Versuch, die menschliche Hybris und Überheblichkeit als Ursache aller menschengemachten Katastrophen zu ergründen.

Die Menschwerdung des Affen ist eine Geschichte des Fortschritts – und eine beispiellose Geschichte der Zerstörung. Die Beherrschung der Natur durch Wissenschaft und Technik, die mit dem aufrechten Gang und der Herrschaft über das Feuer begann, führt uns zu einer rücksichtslosen Ausbeutung aller Ressourcen.

Mit seinem neuesten Projekt „Affe“ stellt sich Ben Becker den großen Themen unserer Zeit: dem Verhältnis Mensch und Tier, Zivilisation und Natur, Freiheit und Zerstörung. Auf den Spuren der Frage, wo kommen wir her, wo gehen wir hin, führt Becker uns zurück zu den Gedanken von Engels und Kafka und wagt den Versuch die menschliche Hybris und Überheblichkeit zu ergründen; die Ursachen aller menschengemachten Katastrophen. Auf dieser Suche begegnen wir, mit einem schonungslosen Blick, uns selbst, als einer Gattung, die ihre eigenen Ursprünge vergessen hat.

Becker geht mit „Affe“ dahin, wo es existentiell wird – wie zuletzt in „Ich, Judas“, seinem Sensationserfolg mit weit mehr als hundertfünfzigtausend begeisterten Zuschauern. Eine „Offenbarung“, hieß es in den sich überschlagenden Pressestimmen, die durchweg die Ausnahmestellung von Ben Becker unterstreichen. Nicht nur als charismatischem Schauspieler, sondern als einen Kämpfer für seine Figur und Sache, einem Drahtseilakteur, der das Spiel durchbricht, zum Sein. Auf das Thema Verrat und Schuld folgt nun die existentielle Frage nach der menschlichen Natur. Niemand geringerer als Franz Kafka hat mit seinem Affenmenschen-Monolog „Bericht für eine Akademie“ diesen Riss zwischen Natur und Zivilisation, Ursprung und Fortschritt spürbar gemacht: anhand eines für Hagenbecks Tierpark gefangenen Affen, genannt „Rotpeter“, der schmerzhaft lernen musste, was es heißt, ein Mensch zu werden.

Nun soll der Affe Rechenschaft ablegen über sein „äffisches Vorleben“. Doch das Martyrium seiner Anpassung an die vermeintliche Krone der Schöpfung stellt viele Wert- und Vorurteile auf den Kopf. Wo Wissenschaftler ihre Augenbrauen heben, ringt und redet Rotpeter um sein Leben. Wo von der „Freiheit des Menschen“ die Rede ist, sucht er verzweifelt nach einem Ausweg. Diese Grenzziehung behandelt Friedrich Engels in seinem Fragment „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“.

Diesen zweiten Text zieht Becker als Folie für seine Figur und die Geschichte unserer Naturentfremdung heran, um deutlich zu machen, dass für jeden Fortschritt ein hoher Preis gezahlt werden muss, der sich am Ende zu dem summiert, was wir heute erleben: Hunger, Artensterben, Klimawandel, Kapitalismus, Flucht – auf einem unbewohnbaren Planeten.

– King Kong hat umsonst geliebt –

www.msk-live.de

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