Gerechte Gewalt, Haunted Heroes und andere ästhetische Drahtseilakte auf der Red Line im Kriegsfilm

12.01.202720:00 Uhr

Ein Abend in der CineScience-Reihe "On Edge" mit Anja Peltzer, Mediensoziologin

Filmstudio Glückauf CineScience Film & Gespräch FSK 18 (nicht geprüft)

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Länge ca. 120 Minuten
Land / Jahr 2027

Mehr Informationen unter:
www.kulturwissenschaften.de

Preiskategorien

Normal

7,00 €

Ermäßigt

5,00 €

Kriegsfilme bewegen sich auf einer Red Line zwischen Legitimation und Delegitimation von Krieg, Gewalt und Heldentum. Sie machen das Unvorstellbare im Kinosessel konsumierbar, ästhetisieren die Gewalt und geben sie zugleich zur kritischen Reflexion frei. Anhand von Filmen wie Dunkirk (2017), The Thin Red Line (1998), All Quiet on the Western Front (2022) und anderen wird das normative Dilemma des Genres zur Diskussion gestellt. Denn diese fiktiven Kriegsentwürfe sind weit mehr als bloße Kinoaction: Sie prägen und kritisieren das Kriegsverständnis und die Kriegsbereitschaft unserer Gegenwartsgesellschaften.

CineScience
In der Reihe CineScience diskutieren Wissenschaftler:innen auf Einladung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) seit 2012 soziale und ästhetische Phänomene anhand von Filmausschnitten jeden Genres und werfen einen wissenschaftlichen Blick auf die filmische Darstellung alltäglicher und weniger alltäglicher Aspekte der Kultur.

„CineScience“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf.

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