25.10.202620:30 Uhr
Der arbeitslose Cellist Daigo erlernt die Kunst, nach altem Ritual die Toten vor den Augen der Angehörigen für ihre letzte Reise herzurichten. Das gefühlvolle Drama wurde mit dem Oscar als bester fremdsprachiger Film und zehn japanischen Filmpreisen ausgzeichnet.
Luna im Astra Theater Kirche geht Kino FSK12
| Regie | Yojiro Takita |
| Besetzung | Masahiro Motoki, Ryoko Hirosue, Tsutomu Yamazaki |
| Länge | 130 Minuten |
| Land / Jahr | Japan 2008 |
Der Cellist Daigo verliert seinen Posten beim Tokioter Symphonie-Orchester als der Sponsor aussteigt. Da er die Raten seines teuren Instruments nun nicht mehr zahlen kann, gibt er es zurück und kehrt mit seiner Frau in seine Heimat im ländlichen Norden Japans zurück. Bei der Arbeitssuche stößt Daigo auf die Anzeige eines auf Reisen spezialisierten Unternehmens und wird zu guten Bedingungen eingestellt. Da erfährt er die wahre Natur des Geschäfts: Er soll die Leichen Verstorbener auf die letzte Reise, sprich, die Beerdigung vorbereiten. Der Oscar als bester fremdsprachiger Film, zehn japanische Filmpreise und sechs Millionen heimische Besucher machten Yojiro Takitas gleichermaßen bewegendes wie augenzwinkernd komisches Drama zu einer der Kinoüberraschungen des Jahres 2009. Viel Zeit nimmt sich Autor Kundo Kuyama, seine Figuren zu entwickeln. Verdienst des Regisseurs ist es, das richtige Tempo und die entsprechenden Bilder für diese meditative Geschichte gefunden zu haben.
Quelle: Blickpunkt Film