Der Junge und das Biest

01.02.202611:00 Uhr

Der kleine Waisenjunge Kyuta gerät durch ein magisches Portal in eine Parallelwelt, in der übernatürliche Tiergestalten leben. Regisseur Mamoru Hosoda („Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“) verbindet Handgezeichnetes und CGI zum aufsehenerregenden Mix.

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Lichtburg Anime FSK12

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Originaltitel Bakemono no ko
Regie Mamoru Hosoda
Länge 119 Minuten
Land / Jahr Japan 2015

Für einen neunjährigen japanischen Jungen bricht eine Welt zusammen, nachdem seine Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam und vom Vater seit der Scheidung allenfalls Fotografien übrig sind. Von seinem reichen Vormund will er nichts wissen und flüchtet in die Anonymität der Straßen Tokios, wo sich im Gewirr aus Gassen und Häuserwinkeln eine zweite Welt auftut: Der Junge stolpert in die verborgene Stadt Jutengai, das Königreich der Tiermonster, das mehr als 100.000 Geschöpfe beherbergt, die von weitem den Menschen ähneln, aus der Nähe betrachtet Züge von Hunden, Hirschen, Katzen, Schweinen oder anderen Vierbeinern tragen. Wie im Märchen üblich und im Shintoismus, Japans tragender religiöser Säule, nicht ungewöhnlich, durchdringen sich die Welt des Übersinnlichen und des Hier und Jetzt. Furios und respektlos bedient sich das Anime bei westlichen Fabeln, Literaturklassikern wie „Moby Dick“, fernöstlichen Parabeln, Science-Fiction, Fantasy und Martial Arts. An der Oberfläche brachiale Komödie, ist der Film zugleich intensives Seelendrama, wenn es um die Identitätsfindung eines Kindes und später eines Jugendlichen mit einer abenteuerlichen Sozialisationsgeschichte geht.

Quelle: Filmdienst

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