16.11.202517:30 Uhr
Zum 100. Jubiläum! In Kooperation mit dem Klavier-Festival Ruhr zeigen wir den großen Stummfilmklassiker von Sergej M. Eisenstein aus dem Jahr 1925 in der Lichtburg. Live am Piano begleitet von Musiker und Komponist Chris Jarrett.
Lichtburg Filmjubiläum Klassiker Stummfilm mit Livemusik FSK12
| Originaltitel | Bronenosez Potjomkin |
| Regie | Sergej M. Eisenstein |
| Produzent | Yakov Bliokh |
| Drehbuch | Nina Agadzhanova, Sergei Eisenstein, Grigoriy Aleksandrov |
| Besetzung | Alexander Antonow, Wladimir Barskij, Grigori Alexandrow, Aleksandr Ljowschin, Michail Gornorow; |
| Länge | 70 Minuten |
| Land / Jahr | Russland 1925 |
Loge
30,00 €
Balkon
24,00 €
Parkett & Rang
18,00 €
Balkon (Studierende, Schüler, Azubis)
18,00 €
Parkett & Rang (Studierende, Schüler, Azubis)
12,00 €
Der Stummfilmklassiker live am Piano begleitet von Musiker und Komponist Chris Jarrett. In Kooperation mit dem Klavier-Festival Ruhr
Fotos von Peter Wieler
„Eine bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Revolutionsfilm zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotionen zu politischen Erkenntnissen führen will. Nicht nur filmhistorisch, sondern auch als Lehrstück für filmische Agitation interessant.“
Russland 1905: Auf der „Potemkin“ bricht eine Meuterei aus, da die Matrosen die menschenunwürdige Behandlung, die ihnen die Offiziere zukommen lassen, nicht mehr über sich ergehen lassen wollen. Unter der Führung des Matrosen Wakulintschuk gelingt der Aufstand, jedoch wird der Revolutionsführer ermordet. Die Nachricht von der Meuterei verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung von Odessa. Die Menschen strömen in den Hafen, um die Besatzung der „Potemkin“ zu unterstützen. Sie versammeln sich auf der monumentalen Hafentreppe, die direkt zum Meer hinunterführt. Diese Treppe wird zum Schauplatz des grausamen Gegenschlags des Zaren-Regimes und ging als berühmte „Treppenszene von Odessa“ in die Filmgeschichte ein.
Über Chris Jarrett
„Wer mit einer solchen Energie, mit pianistischem Furor, aber auch mit einer solchen Brillanz und Subtilität des Anschlags die Tasten zu drücken vermag, sich dabei das sperrige Instrument geradezu einverleibt … [weckt] die Assoziation eines mythischen Kentaur – halb Klavier, halb Mensch … phantasievoll, originell, energiegeladen und technisch perfekt.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Pianoestablishment bezeichnet. Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.
Bildquellen: Deutsche Kinemathek & Chris Jarrett