Von der türkischen Migration ins Ruhrgebiet - Filmdokumente aus den ersten Jahrzehnten

22.05.202211:00 Uhr

Begleitendes Filmprogramm zur Fotoausstellung "Mustafas Traum - Fotografien von Henning Christoph zum türkischen Leben in Deutschland 1977-1989" im Ruhr Museum Essen. Paul Hofmann von der Kinemathek im Ruhrgebiet präsentiert und moderiert ausgesuchte Filmschätze aus 60 Jahren deutsch-türkischem Zusammenleben an Rhein und Ruhr.

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Länge 150 Minuten
Land / Jahr

(Änderungen vorbehalten)

Gastarbeiter aus der Türkei
BRD 1969, 12 Min., s/w, von Kenan Ormanlar
Eine der ersten filmischen Dokumentationen der Arbeitsmigration aus der Türkei, durch einen damaligen türkischen Studenten der Münchener Filmhochschule.

Mögen die Eichen nach uns wachsen
BRD 1986, 30 Min., Farbe, von Dietrich Schubert
Porträt des anatolischen Schriftstellers Fakir Baykurt, der ab 1979 in Duisburg lebte und arbeitete. Seine gleichnamige Erzählung „befaßt sich mit Gedanken und Gefühlen, Hoffnungen  und Träumen eines ehemaligen anatolischen Hirten, der mit seiner Familie 22 Jahre in Duisburg lebte, seinen Arbeitsplatz als Stahlarbeiter bei Mannesmann verliert und den Weg zurück in die Türkei antreten soll“ (LZpB NW).

Rückkehr in die Türkei – Türkiye ‘ye Dönüş
BRD 1990, 45 Min., s/w, von Klaus Helle & Marianne Tampl
Die Autoren begleiten zurückkehrende türkische Stahlarbeiter aus Duisburg-Hüttenheim und ihre Familien und berichten vom Scheitern der von der ‚Rückkehrprämie’ der bundesdeutschen Politik befeuerten Träume von neuen Existenzen in ihrer früheren kurdischen Heimat.

Verländert
BRD 1983, 17 Min., Farbe, von Michael Lentz/OASE Film, Essen
Kurzdokumentarfilm über die Situation einer jungen türkischen Volontärin bei der „WAZ“ in Essen, die gegen den Willen des Vaters ihr Berufsziel verfolgen möchte.

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