Nomadland

02.08.202121:30 Uhr

- Oscar 2021: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin
- Goldener Löwe Filmfestival Venedig 2020
- 2 Golden Globes: Bester Film Drama, Beste Regie!


Oscar-Gewinnerin Chloé Zhao zeichnet das eindringliche Porträt einer Arbeiterin, die ihr Leben nach dem wirtschaft­lichen Zusammenbruch einer Industriestadt auf der Straße führt.

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Regie Chloé Zhao
Besetzung Frances McDormand, David Strathairn, Linda May
Länge 108 Minuten
Land / Jahr USA 2020

Preiskategorien

Normal

9,50 €

Ermäßigt

7,50 €

Hinweise: Ermäßigte Tickets für Schüler, Studenten, Senioren (ab 60 Jahren), Schwerbehinderte und Gildepass-Inhaber gibt's bei Vorlage eines gültigen Nachweises nur an der Lichtburg-Kinokasse.

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„Ein berührendes, bildgewaltiges und trotzdem durch und durch bescheidenes Roadmovie voll flüchtigem Glück.“ Filmstarts.de

„Ein außergewöhnlicher Film“ 3Sat Kulturzeit

„Ein Meisterwerk mit Frances McDormand in Bestform.“ Galore

Die sinkende Nachfrage nach Gipsplatten hat dazu geführt, dass „US Gypsum“ sein Werk in Empire, Nevada nach 88 Jahren stillgelegt hat. Die Bewohner müssen ihre Häuser verlassen, die Arbeitersiedlung wird zur Geisterstadt. Zu jenen Menschen, die ihren Lebensunterhalt und ihr Zuhause verlieren, gehört auch Fern. Bei eisiger Kälte packt sie ihre Habseligkeiten in einen ausgebauten Van, um in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen. Frances McDormand („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) spielt diese Rolle mit stiller Verletzlichkeit. In ihrem Gesicht spiegeln sich die Ängste und Hoffnungen einer einsamen Frau, die darum kämpft, ihre Würde nicht zu verlieren.
„Nomadland“ ist der dritte Spielfilm von Chloé Zhao („The Rider“), er basiert auf Jessica Bruders preisgekröntem Tatsachenroman „Nomaden der Arbeit – Überleben in den USA im 21. Jahrhundert“. Die in Peking geborene Regisseurin hat erneut an Originalschauplätzen und mit Laien gedreht, die sich selbst spielen. „Nomadland“ lässt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Der Film nähert sich seinen Figuren mit großer Sensibilität und zeichnet ein direktes, unverfälschtes Bild vom Leben auf der Straße. Chloé Zhao ging es nicht darum, die Schattenseiten des Kapitalismus anzuprangern. Sie wollte eine besondere Form amerikanischer Identität erforschen, den Alltag moderner Nomaden, die als Saisonarbeiter durch die Vereinigten Staaten ziehen. „Nomadland“ ist kein deprimierendes Zeitdokument, sondern ein Film von unerwarteter Schönheit. Mit berührender Wahrhaftigkeit erzählt die Regisseurin von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben und in der unberührten Natur ihre Unabhängigkeit entdecken.

Quelle: Cinema

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