Vaterland

FSK081 Min.

In grandiosen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Paweł Pawlikowski ("Ida", "Cold War") eine Alternativ-History-Version von Thomas Manns Deutschlandreise 1949, mit Hanns Zischler und Sandra Hüller in den Hauptrollen.

79. Internationale Filmfestspiele Cannes 2026: Beste Regie (Paweł Pawlikowski)

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Originaltitel Fatherland
Regie Paweł Pawlikowski
Drehbuch Paweł Pawlikowski
Besetzung Sandra Hüller, Hanns Zischler, August Diehl, Anna Madeley, Devid Striesow
Länge 81 Minuten
Land / Jahr Polen, Italien, Frankreich, Deutschland 2026
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Über „Vaterland“

„Ein Film wie ein perfekt geschliffenes Juwel.“ The New York Times

„Ein sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten.“ ARD TTT

„Ein ungemein gewichtiger aber auch zeitweise herrlich leichter Film – ein 82-minütiger Trip in das gespaltene Deutschland des Jahres 1949.“ Screen Daily

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Quelle: Verleih

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