Nachts, wenn der Teufel kam

KlassikerFSK16105 Min.

Mit diesem Filmklassiker von Robert Siodmak, dem Meister des Film Noir, gelang Mario Adorf der schauspielerische Durchbruch.

Regie Robert Siodmak
Besetzung Mario Adorf, Claus Holm, Annemarie Düringer, Hannes Messemer, Carl Lange
Länge 105 Minuten
Land / Jahr BRD 1957
14.05.
Heute
15.05.
Fr
16.05.
Sa
17.05.
So
18.05.
Mo
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Di
20.05.
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Über „Nachts, wenn der Teufel kam“

Berlin während des Zweiten Weltkriegs. Kommissar Kersten (Claus Holm) kommt dem geistesgestörten Bruno Lüdke (Mario Adorf) auf die Spur, auf dessen Konto zahlreiche Frauenmorde gehen. Da wird von höchster Stelle Stillschweigen angeordnet. Das Eingeständnis, dass eine 80-fache Mordserie jahrelang unentdeckt geblieben ist, ist politisch unerwünscht. Doch für einen dieser Morde sitzt in Hamburg ein Mann in der Todeszelle. Und so weigert sich Kersten, den „Fall Lüdke“ befehlsgemäß zu vergessen…

Robert Siodmaks beste Regiearbeit nach seiner Rückkehr aus der Emigration, mit einem überragenden, sehr jungen Mario Adorf, wurde vielfach ausgezeichnet. Der Film war mit der Absicht gedreht worden, Machenschaften in der Zeit des Nationalsozialismus offenzulegen. Der dargestellte Kriminalfall beruht auf einem tatsächlichen Fall, und lange wurde davon ausgegangen, dass er den historischen Tatsachen entspricht. Ein Dreivierteljahrhundert nach der Hinrichtung des vermeintlichen Mörders Bruno Lüdke stellte sich aber heraus, dass er nie einen Menschen getötet hatte – und die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Nazideutschland, denen der Film folgt, manipuliert waren.

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