2. WocheFSK0113 Min.
Als Lilia zur Beerdigung ihres Onkels nach Tunesien zurückkehrt, trifft sie auf eine Familie, die nichts über ihr Leben in Paris weiß, insbesondere nicht über ihr Liebesleben. Entschlossen, das Geheimnis hinter dem plötzlichen Tod ihres Onkels aufzudecken, sieht sich Lilia mit Familiengeheimnissen konfrontiert.
| Originaltitel | À voix basse |
| Regie | Leyla Bouzid |
| Besetzung | Eya Bouteraa, Hiam Abbass, Marion Barbeau, Feriel Chamari, Karim Rmadi |
| Länge | 113 Minuten |
| Land / Jahr | Frankreich, Tunesien 2026 |
Eine in Frankreich lebende Tunesierin reist zur Beerdigung ihres Onkels in ihre Heimat. Obwohl sie von ihrer Lebenspartnerin begleitet wird, schweigt sich die junge Frau über ihre Liebesbeziehung aus. Doch als sich herausstellt, dass der verstorbene Onkel homosexuell war, geht sie den Umständen seines ungeklärten Todes nach. Ein Gesellschaftsdrama über die Ausgrenzung nicht-heterosexueller Menschen in Tunesien, das zugleich vom Zusammenhalt in der queeren Szene erzählt. Auch wenn die Grundkonstellation wie die ideale Ausgangskonstruktion für ein Melodram wirkt, verzichtet Leyla Bouzid in ihrem dritten Spielfilm meist auf plakative Emotionen und bevorzugt stattdessen leise Töne. Dazu passt ihre bemerkenswerte Hauptdarstellerin Eya Bouteraa, die hier in ihrem ersten Film zu sehen ist.
Quelle: Programmkino.de