DokumentarfilmFSK 18 (nicht geprüft)45 Min.
Das Vokalensemble Profeti della Quinta reist nach Mantua, Italien, um die Musik des jüdischen Komponisten Salomone Rossi Hebreo aufzuführen. Sie beleuchten diese geheimnisvolle Persönlichkeit, die die jüdische Musik im 17. Jahrhundert revolutionierte.
Originalfassung mit englischen Untertiteln.
Der Film wird im Rahmen von TIKWAH - Festival jüdischer Musik gezeigt.
TIKWAH ist eine Kooperation der Philharmonie Essen mit der Alten Synagoge Essen, dem Aalto Musiktheater, dem Schauspiel Essen, der Folkwang Musikschule, den klezmer.welten Gelsenkirchen, der Essener Filmkunsttheater und dem Politischen Forum Ruhr e.V.
TIKWAH wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
| Regie | Joseph Rochlitz |
| Drehbuch | Joseph Rochlitz |
| Länge | 45 Minuten |
| Land / Jahr | Niederlande 2012 |
In der Spätrenaissance, auf dem Höhepunkt der künstlerischen Blütezeit Mantuas, durchbrach ein junger jüdischer Geiger die Barrieren der Diskriminierung und wurde zu einem der renommiertesten Komponisten und Interpreten am Hofe der Herzöge von Gonzaga. Und 1622 revolutionierte er die jüdische Musik mit seinen „Liedern Salomos“, der ersten Sammlung von eigens komponierter Musik für hebräische Psalmen und Gebete. Über das persönliche und kreative Leben von Salomone Rossi Hebreo – Salomone Rossi, dem Juden – ist jedoch nur sehr wenig bekannt. In diesem Dokumentarfilm probt und spielt das preisgekrönte Vokalensemble „Profeti della Quinta“ Rossis Musik in der prächtigen Stadt Mantua, um sich auf ein besonderes Konzert im Lustschloss der Herzöge von Gonzaga vorzubereiten. Mit Hilfe von erfahrenen Historikern und Musikwissenschaftlern werfen sie ein faszinierendes Licht auf diesen schwer fassbaren Mann und seine außergewöhnliche Musik.
Quelle: Joseph Rochlitz