Cosmic Miniatures

DokumentarfilmExperimentalfilmFSK 18 (nicht geprüft)94 Min.

Alexander Kluge beschäftigt sich mit künstlicher Intelligenz und erforscht ein in München für die medizinische Forschung entwickeltes Spezialprogramm, das er systematisch strapaziert, um seine Bilder an den äußersten Grenzen der kreativen Möglichkeiten des Systems zu finden.

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Regie Alexander Kluge
Länge 94 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2024
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Über „Cosmic Miniatures“

Alexander Kluge beschäftigt sich mit künstlicher Intelligenz und erforscht ein in München für die medizinische Forschung entwickeltes Spezialprogramm, das er systematisch strapaziert, um seine Bilder an den äußersten Grenzen der kreativen Möglichkeiten des Systems zu finden.

Mit diesen spielt Kluge in der essayistischen Manier, die wir aus seinen Arbeiten kennen – mit historischem Bildmaterial und einer Fülle von Texten, Comics, Charts und Ironie. Fakten und Fiktion in einer bunten, humorvollen Mischung.
Was ,Cosmic Miniatures‘ besonders befriedigend macht, ist die Art und Weise, wie Kluge an die frühen 1970er Jahre anknüpft, seine wohl kreativste filmische Periode. Damals schuf er eine Reihe von preiswerten Science-Fiction-Filmen – trashig, aber mit ernsthaften politischen Kommentaren. Diese sind den gelegentlich reißerischen Freuden von ,Cosmic Miniatures‘ nahe, wenn etwa die Erinnerungen an den tapferen Weltraumhund Laika die Geburt einer ganzen Spezies intergalaktischer Kampfhunde einleiten.
Das Finale mit seiner Hommage an Kluges Freund Edgar Reitz eröffnet eine andere, unerwartete Dimension und ist ein Meisterwerk für sich.

Quelle: International Film Festival Rotterdam

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