Die letzte Grenze: Film und Tod

Filmausschnitte & DiskussionFSK 18 (nicht geprüft)ca. 120 Min.

Ein Abend in der CineScience-Reihe "On Edge" mit Kai Nowak, Historiker

Länge ca. 120 Minuten
Land / Jahr 2026
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Über „Die letzte Grenze: Film und Tod“

Filmhistorisch markiert der Tod eine umstrittene Grenze des Zeigbaren. Einige Filme dehnten Tabus, provozierten Skandale und reflektierten dabei das Verhältnis von Realität, Körper und Medium. Africa Speaks! (1930) und Africa Addio (1966) schockten mit dem im dokumentarischen Gestus vollzogenen kolonialen Blick auf vermeintlich authentische Todesszenen. Der berüchtigte Film Faces of Death (1978) beutete das Sterben als Konsumgut aus. In David Cronenbergs Videodrome (1983) und Michael Hanekes Benny’s Video (1992) löst sich der Tod schließlich im medialen Raum auf.

CineScience
In der Reihe CineScience diskutieren Wissenschaftler:innen auf Einladung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) seit 2012 soziale und ästhetische Phänomene anhand von Filmausschnitten jeden Genres und werfen einen wissenschaftlichen Blick auf die filmische Darstellung alltäglicher und weniger alltäglicher Aspekte der Kultur.

„CineScience“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf.

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