ARTE-Filmpremiere: Europas große Filmpaläste

DokumentarfilmInfoprogramm (unterliegt nicht der FSK)120 Min.

Welturaufführung von drei Filmen aus der Reihe “Europas Große Filmpaläste” und Gespräch mit Regisseur Axel Fuhrmann, David Hanemaayer (Kinomanager Tuschinski Amsterdam), Marianne Menze (ehem. Geschäftsführerin Lichtburg Essen) und Joachim Król. Moderation: Christine Alt (Saarländischer Rundfunk).

Sie sind erbaut im Stil des Art deco, des Jugendstils und der Neuen Sachlichkeit. Wer diese Ikonen der Kinoarchitektur betritt, taucht ein in die glamouröse Atmosphäre der Gründerjahre des Films.

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Regie Axel Fuhrmann
Produzent DokFabrik, ARTE/SR
Drehbuch Axel Fuhrmann
Länge 120 Minuten
Land / Jahr Niederlande, Deutschland, Frankreich 2026
22.04.
Heute
23.04.
Do
24.04.
Fr
25.04.
Sa
26.04.
So
27.04.
Mo
28.04.
Di
29.04.
Mi
30.04.
Do
01.05.
Fr
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Sa
03.05.
So
04.05.
Mo
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Über „ARTE-Filmpremiere: Europas große Filmpaläste“

Zur Welturaufführung von drei Filmen aus der Reihe “Europas Große Filmpaläste” (ARTE/SR 2026, auf arte.tv ab 01.05 ) laden ARTE und die Lichtburg herzlich ein: Elemente des Jugendstils, des Art déco und der Amsterdamer Schule prägen die Fassade, die Foyers und den Kinosaal des königlichen Theaters Tuschinski. In diesem Kino, das der jüdische Kinounternehmer Abraham Tuschinski 1921 bauen ließ, fand in Anwesenheit von Stephen Spielberg die Europapremiere von „Schindlers Liste“ statt. In Essen an der Ruhr, im Zentrum der ehemaligen Industriemetropole, wird 1928 die Lichtburg erbaut, bis heute Deutschlands größter Filmpalast. Im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet, im Krieg zerstört und 1950 wieder eröffnet, stand das Kino Anfang der Zweitausenderjahre vor dem Aus, bis eine Initiative von Marianne Menze mit Unterstützung des Kulturbeirats, der Essener Bevölkerung sowie Wolfgang Niedecken und Wim Wenders es vor dem Untergang rettete. Das Grand Rex ist mit 2700 Plätzen der größte Kinopalast Europas. Erbaut 1932 von Jacques Haïk, der als Filmimporteur in den Zwanzigerjahren Charles Chaplin nach Frankreich brachte. Das Kino, das auch Wasserspiele und den angesagtesten Technoclub von Paris beherbergt, ist ein Familienbetrieb in dritter Generation.

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