9. WocheSatireFSK16150 Min.
Nadav Lapid ist, seitdem sein Film "Synonymes" den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen hat, der weltweit sichtbarste israelische Filmemacher. Zügellos und bissig zeigt er in "Yes" sein Heimatland als Nation zwischen Dekadenz und Zerstörung, Hoffnung und Resignation.
| Originaltitel | Ken |
| Regie | Nadav Lapid |
| Besetzung | Ariel Bronz, Efrat Dor, Naama Preis, Alexey Serebryakov, Sharon Alexander |
| Länge | 150 Minuten |
| Land / Jahr | Deutschland, Frankreich, Israel, Zypern 2025 |
„Der Film ist ein Aufschrei und er erspart dem Publikum nichts an Zerrissenheit. Er beweist aber auch die tröstliche Kraft des Kinos.“ FAZ
Tel Aviv nach dem Massaker des 7. Oktobers: Der Musiker Y. und seine Partnerin, die Tänzerin Yasmine, unterhalten als sexy Partyclowns mit grellen Performances eine dekadente israelische Oberschicht. Die beiden träumen davon, ihr prekäres Leben hinter sich zu lassen und allein durch ihre Talente zu Wohlstand zu kommen. Als Y. von einem russischen Oligarchen den Auftrag erhält, eine blutige Hymne auf den Krieg Israels gegen die Palästinenser:innen zu schreiben, verändert sich das Leben des Paares radikal. Zügellos und bissig zeigt Nadav Lapid sein Heimatland als Nation zwischen Dekadenz und Zerstörung, Hoffnung und Resignation.
Quelle: Grandfilm