ComicverfilmungThrillerFSK18124 Min.
Zum 20. Jubiläum! Visuell atemberaubende, starbesetzte und vorlagengetreue Verfilmung der Kult-Comicserie von Frank Miller („300“). Robert Rodriguez beweist einmal mehr sein Händchen für innovatives, überspitzt gewalttätiges Pulp-Kino.
| Regie | Robert Rodriguez, Frank Miller, Quentin Tarantino |
| Produzent | Elizabeth Avellan, Bill Scott, Bob Weinstein, Harvey Weinstein |
| Drehbuch | Frank Miller, Robert Rodriguez |
| Besetzung | Mickey Rourke, Clive Owen, Bruce Willis, Benicio del Toro, Jessica Alba, Michael Clarke Duncan, Rosario Dawson, Alexis Bledel, Josh Hartnett, Michael Madsen, Brittany Murphy, Elijah Wood |
| Länge | 124 Minuten |
| Land / Jahr | USA 2005 |
Helden gibt es in der Stadt der Sünde keine. Aber Männer, die sich von Korruption und Perversion nicht unterkriegen lassen: Nach dem Mord an seiner Lieblingshure begibt sich Schläger Marv (Mickey Rourke) auf einen brutalen Rachefeldzug. Privatdetektiv Dwight (Clive Owen) steht der Nutten-Gang seiner Ex-Geliebten Gail (Rosario Dawson) im Kampf gegen ein Verbrechersyndikat zur Seite. Und der herzkranke Cop Hartigan (Bruce Willis) wird ein letztes Mal aktiv, um die Stripperin Nancy (Jessica Alba) aus den Fängen des Triebtäters Yellow Bastard zu retten. Mit Hilfe digitaler Tricktechnik überträgt Regisseur Robert Rodriguez die düstere Stimmung aus Millers schwarz-weißer Hardboiled-Comic-Reihe in seine Filmbilder. Das am Rechner erzeugte Spiel mit Licht und Schatten lässt „Sin City“ wie einen hyperrealen Mix aus Film noir und deutschem Expressionismus à la „Das Kabinett des Dr. Caligari“ wirken. Und die fast im Sekundentakt vollzogenen, oft extremen Perspektive-Wechsel vermitteln das Gefühl, beim Durchblättern eines leinwandgroßen Comicstrips zuzuschauen. Kunstgriffe wie diese machen die Kinoversion von Millers ultrabrutaler Studie über archaische Gefühle wie Hass, Ehre und Leidenschaft zu einem faszinierenden Meisterwerk digitalen Filmschaffens.
Quelle: Cinema