Der Kuss des Grashüpfers

16. WocheDramaFSK12129 Min.

Ein vieldeutiger, unberechenbarer und faszinierender Film über psychische Abgründe. Mit strenger, stark stilisierter Ästhetik inszeniert Imanov eine visuell bestechende Traumwelt, in der Rationales und Bizarres zwanglos Hand in Hand gehen. Ein Werk voller Überraschungen, das verwirrt und zum Denken anstiftet.

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Regie Elmar Imanov
Drehbuch Elmar Imanov
Besetzung Lenn Kudrjawizki, Michael Hanemann, Sophie Mousel
Länge 129 Minuten
Land / Jahr Deutschland, Luxemburg, Italien 2025
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Über „Der Kuss des Grashüpfers“

Im noblen Penthouse über den Dächern von Köln führt Bernard, Autor in den besten Jahren, mit einem Schaf als Mitbewohner ein stoisches, obsessiv geordnetes Leben. Als bei seinem Vater Carlos nach einem tätlichen Angriff eine schwere Krankheit festgestellt wird, kommt Bernards volatile Wirklichkeit noch mehr ins Wanken. Er gerät in einen Strudel surrealer Begegnungen: mit der driftenden Freundin Agata, einem der Schwerkraft oder gar der Zeit trotzenden Nachbarn, teilnahmslosen Polizisten, überbesorgten Funktionären und einem 1,80-Meter-Grashüpfer. Elmar Imanovs zweiter Spielfilm ist eine düstere Odyssee im Zeichen von Verlust, Trauer und unverhofftem Mitgefühl. Der unverblümt psychoanalytische Film wirkt wie ein immer rätselhafter werdender Bildteppich – ein symbolreiches Minenfeld voller entwurzelter Gestalten, Geschehnisse und Objekte. Was sie konkret bedeuten, ist schwer greifbar, aber ihre Kraft und ihre persönlichen Qualitäten sind unverkennbar.

Quelle: Berlinale

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